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William Shakespeare · Barroco

William Shakspeare's sämmtliche Gedichte — Sonett XXIX

alemán

Wenn außer Gunst bei Menschen und Geschick
Ich einsam ganz mein schweres Loos beweine,
Und send’ umsonst empor den fleh’nden Blick,
Und mir zum Unglück auserkoren scheine;
5Mißgünstig Jenes frohe Zukunft schau’,
Dem Andern seine Freund’ und Reichthum neide,
Dem seine Kunst und schönen Körperbau,
Und was mir eigen, mir dadurch verleide,
Ja, fast verachtungswürdig dann mir werde: –
10Dann denk’ ich dein, gleich schwebt mein Geist empor,
Und, wie die Lerche Morgens von der Erde
Emporsteigt, singt er Dank am Himmelsthor.
Denn deiner Lieb’ Erinn’rung, werther mir
Ist sie als Reichthum und der Krone Zier.

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Autor
William Shakespeare (1564–1616) · Wikidata Q692
Título
William Shakspeare's sämmtliche Gedichte — Sonett XXIX
Lengua
alemán
Época
Barroco
Sala
La Biblioteca
Identificador
ws-de-william-shakspeare-s-sammtliche-gedichte-sonett--william-shakespeare-fc62ad
Cita recomendada
William Shakespeare, «William Shakspeare's sämmtliche Gedichte — Sonett XXIX», Poetósfera, poetosfera.com/p/ws-de-william-shakspeare-s-sammtliche-gedichte-sonett--william-shakespeare-fc62ad.html

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