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William Shakespeare · Barroco

William Shakspeare's sämmtliche Gedichte — Sonett CXLI

alemán

Nicht meine Augen sind von Lieb’ entflammt,
Da tausend Mängel sie an dir erspäh’n;
Allein es liebt mein Herz, was sie verdammt,
Dem Blick zum Trotz muß Liebe es erfleh’n.
5Mein Ohr kann deiner Stimme Laut nicht reizen,
Zu schnödem Tasten kein Gefühl sich rührt,
Geschmack nicht noch Geruch danach je geizen,
Daß Sinnenschmaus zu dir allein sie führt.
Doch weder Witz noch Sinne haben Kraft,
10Von deinem Dienst ein thöricht Herz zu halten,
Das seinen Herrn zur nicht’gen Larv’ umschafft,
Zum Sclaven deines stolzen Herzens Walten.
Doch meine Pest hat Heil mir auch gewährt,
Daß Büßen mich die Sünde hat gelehrt.

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Autor
William Shakespeare (1564–1616) · Wikidata Q692
Título
William Shakspeare's sämmtliche Gedichte — Sonett CXLI
Lengua
alemán
Época
Barroco
Sala
La Biblioteca
Identificador
ws-de-william-shakspeare-s-sammtliche-gedichte-sonett--william-shakespeare-eace2f
Cita recomendada
William Shakespeare, «William Shakspeare's sämmtliche Gedichte — Sonett CXLI», Poetósfera, poetosfera.com/p/ws-de-william-shakspeare-s-sammtliche-gedichte-sonett--william-shakespeare-eace2f.html

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