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William Shakespeare · Barroco

William Shakspeare's sämmtliche Gedichte — Sonett CXL

alemán

Sei weise wie du grausam bist, und quäle
Nicht meine stumme Ruh’ mit bitterm Hohn,
Daß Gram nicht Wort mir leih’, und ich erzähle,
Welch’ schonungslose Schmerzen mich bedroh’n.
5Darf Witz ich lehren dich: so wär’ es besser,
Wenn du nicht lieben kannst, doch Lieb’ zu heucheln,
Wie bangen Kranken, nah dem Todesmesser,
Mit der Genesung Trost die Aerzte schmeicheln.
Verzweiflung würde mich zum Wahnsinn bringen,
10Und lästernd könnte dich mein Wahnsinn kränken;
So tief jetzt liegt die Welt in argen Schlingen,
Daß tollem Lug man tolles Ohr wird schenken.
Daß dies geschieht nicht, du nicht wirst geschmäht,
Sei fest dein Aug’, wie weit dein Herz auch geht.

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Autor
William Shakespeare (1564–1616) · Wikidata Q692
Título
William Shakspeare's sämmtliche Gedichte — Sonett CXL
Lengua
alemán
Época
Barroco
Sala
La Biblioteca
Identificador
ws-de-william-shakspeare-s-sammtliche-gedichte-sonett--william-shakespeare-8aca53
Cita recomendada
William Shakespeare, «William Shakspeare's sämmtliche Gedichte — Sonett CXL», Poetósfera, poetosfera.com/p/ws-de-william-shakspeare-s-sammtliche-gedichte-sonett--william-shakespeare-8aca53.html

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