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William Shakespeare · Barroco

William Shakspeare's sämmtliche Gedichte — Sonett II

alemán

Wenn eine vierzig Winter lange Zeit
In deiner Schönheit Feld furcht tiefe Spur,
Ist welkes Kraut der Jugend stolzes Kleid,
Jetzt hoch bestaunt und dann verachtet nur.
5Gefragt dann: wo blieb deiner Schönheit Glück,
Wo all’ der Schatz aus schöner Tage Traum?
Zu sagen: in dem eignen hohlen Blick –
Das wäre Schimpf und leeren Ruhmes Schaum.
Gebrauch der Schönheit doch ist mehr Ruhm werth,
10Wenn du einst sagst: – von meinem Sprößling hier
Sei Rechnung und Entschuldigung gelehrt –
Denn einst gehörte seine Schönheit dir.
Das gäbe neues Leben, bist du alt,
Und warmes Blut dir, wenn schon deines kalt.

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Autor
William Shakespeare (1564–1616) · Wikidata Q692
Título
William Shakspeare's sämmtliche Gedichte — Sonett II
Lengua
alemán
Época
Barroco
Sala
La Biblioteca
Identificador
ws-de-william-shakspeare-s-sammtliche-gedichte-sonett--william-shakespeare-e771ce
Cita recomendada
William Shakespeare, «William Shakspeare's sämmtliche Gedichte — Sonett II», Poetósfera, poetosfera.com/p/ws-de-william-shakspeare-s-sammtliche-gedichte-sonett--william-shakespeare-e771ce.html

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