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William Shakespeare · Barroco

William Shakspeare's sämmtliche Gedichte — Sonett LVIII

alemán

Verhüte Gott, daß ich, dein Sklave, wollte
Sie zählen, deiner Lust geweihte Stunden,
Daß ich die Zeit dir je berechnen sollte,
Die als Vasall mich deinem Dienst verbunden.
5O laß mich tragen, so es dir gefällt,
Entfernung von dir, dem Gefangnen gleich;
Die Unbill sei zur Rede nie gestellt,
Die meiner Knechtsgeduld du bietest reich.
Sei, wo du willst, durch deines Freibriefs Kraft
10Kannst über deine Zeit als Herr zu schalten;
Thu’, was du willst, für deine Sünden schafft
Vergebung deines eignen Herzens Walten.
Bereitet auch mein Dienst mir Höllenqual,
Nicht schmälen will ich deiner Freuden Mahl.

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Autor
William Shakespeare (1564–1616) · Wikidata Q692
Título
William Shakspeare's sämmtliche Gedichte — Sonett LVIII
Lengua
alemán
Época
Barroco
Sala
La Biblioteca
Identificador
ws-de-william-shakspeare-s-sammtliche-gedichte-sonett--william-shakespeare-c085d8
Cita recomendada
William Shakespeare, «William Shakspeare's sämmtliche Gedichte — Sonett LVIII», Poetósfera, poetosfera.com/p/ws-de-william-shakspeare-s-sammtliche-gedichte-sonett--william-shakespeare-c085d8.html

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