Es werden Zeiten kommen, ernst, schwere,
Die mich umpacken mit beschwielter Hand,
Sie finden mich in unbereiter Wehre
Und Gliedern, solchen Zwanges unbekannt.
Dann werd' ich hingewühlt in Betten dämmern,
In Traumflucht hüten meinen müden Sinn
Und an der Adern matt gewohntem Hämmern
Verzärtelt wähnen, daß ich lebend bin.
Und Tage werden nah vorüberschreiten,
Freigütige Hände nach mir ausgestreckt,
Ich aber, in des Blutes Heimlichkeiten
Versponnen, träume weiter ungeweckt.
O ernste Träume werden mich durchhallen,
Und Sonnen werden pendeln durch mein Blut
Und junge Sterne sich zusammenballen
Um mich, gesäugt von meiner Schöpferglut.
Es werden Zeiten kommen, ernste, schwere,
Doch ich entgleite ihrer harten Zucht
Und gründe fern, in selbstgewollter Leere,
Ein Haus, durchdröhnt von meiner Träume Wucht.