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Eduard Mörike · Romanticismo

Auf das Grab von Schillers Mutter

alemán

Nach der Seite des Dorfs, wo jener alternde Zaun dort
Ländliche Gräber umschließt, wall' ich in Einsamkeit oft.
Sieh den gesunkenen Hügel! Es kennen die ältesten Greise
Kaum ihn noch, und es ahnt niemand ein Heiligtum hier.
Jegliche Zierde gebricht und jedes deutende Zeichen;
Dürftig breitet ein Baum schützende Arme umher.
Wilde Rose, dich find' ich allein statt anderer Blumen;
Ja, beschäme sie nur, brich als ein Wunder hervor!
Tausendblättrig eröffne dein Herz! entzünde dich herrlich
Am begeisternden Duft, den aus der Tiefe du ziehst!
Eines Unsterblichen Mutter liegt hier bestattet: es richten
Deutschlands Männer und Frau'n eben den Marmor ihm auf.

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Autor
Eduard Mörike (1804–1875) · Wikidata Q63699
Título
Auf das Grab von Schillers Mutter
Lengua
alemán
Época
Romanticismo
Sala
La Biblioteca
Identificador
ws-de-auf-das-grab-von-schillers-mutter--eduard-morike-df148c
Cita recomendada
Eduard Mörike, «Auf das Grab von Schillers Mutter», Poetósfera, poetosfera.com/p/ws-de-auf-das-grab-von-schillers-mutter--eduard-morike-df148c.html

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