Letzter Schritt, und hoch mit mir
strebt der Turm ins Licht;
und vom Steigen auf zu Dir
bebt mein heiß Gesicht.
Hier, wo keine Menschen sind,
sieh mich niederknien!
Ums Gesimse saust dein Wind,
und ich fühle ihn,
wie er an das Steingerüst
seine Hände legt
und es schüttelt und es küßt
und mein Haar durchfegt.
Durch die Glocken unter mir
rauscht sein Atemstrom.
Sonne, Sonne, Schöpferin, Dir
bebt der ganze Dom,
den o Dein Dom überblaut,
und den schaffensbang
einst ein Mensch wie Ich gebaut,
Mensch im Überschwang!