Noch nie ein so wüster April, wie dies Jahr.
Und nie ein so holder Mai.
Und nie im Wandern so stolz ich war,
So königlich fessellos frei.
Wie weit bleibt alles zurück, wie weit,
Was sonst mich bekümmert, beschwert.
Zur Rosenblühzeit, zur Rosenblühzeit
Ist es nicht des Umschauens wert.
Das Haupt blüht weiß, die Wange blüht rot,
Das Herz aller Freuden voll!
Ich frag' mit dem Dichter fast bang, o Gott,
»Was da noch werden soll!«