11 Ja, nun laß das Schicksal wüten
Ja, nun laß das Schicksal wüten,
Laß die Hölle Unheil brüten!
Du hast alles mir erhellt,
Golden strahlet mir die Welt!
512 Nicht mehr fürcht’ ich den Tyrannen,
Meinen Mut gabst du zurück,
Dir dank’ ich das große Glück!
Laß mich knien zu deinen Füßen;
Laß mir diesen Augenblick,
10Deine süße Hand zu küssen,
Denn du wandtest mein Geschick!
Liebste, Schönste!
Ja, nun laß das Schicksal wüten,
Golden strahlet mir die Welt!
15Nicht mehr fürcht’ ich den Tyrannen,
Für dich kämpf’ ich, voller Mut, voll Kraft,
Erlöse uns aus schwerer Haft!
Freude soll den Weg dir schmücken,
Jubel füllen hell dein Herz,
20Ewge Treu soll dich beglücken;
Heut’ soll enden aller Schmerz!