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William Shakespeare · Barroco

William Shakspeare's sämmtliche Gedichte — Sonett XXXIV

alemán

Warum versprachst du solchen schönen Tag,
Daß ohne Mantel ich mich fortgewagt,
Da Wolken mich ereilten, die mit Schmach
Die Schönheit häßlich dir verhüllt in Nacht?
5Nicht hilft’s, daß du die Wolken jetzt durchbrochen,
Und trocknest mir mein sturmgepeitscht Gesicht;
Nicht sehr wird solcher Hülfe Ruhm gesprochen,
Die Wunden heilet, doch die Unbill nicht.
Auch kann mir deine Scham nicht Hülfe geben,
10Ob du bereust, stets bleibt mir der Verlust;
Des Kränkers Reu’ kann nicht den Schaden heben,
Da man der Kränkung stets sich bleibt bewußt.
Doch wenn du weinst, sind Perlen deine Zähren
Und reich, daß böse That verzeih’n sie lehren.

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Autor
William Shakespeare (1564–1616) · Wikidata Q692
Título
William Shakspeare's sämmtliche Gedichte — Sonett XXXIV
Lengua
alemán
Época
Barroco
Sala
La Biblioteca
Identificador
ws-de-william-shakspeare-s-sammtliche-gedichte-sonett--william-shakespeare-b437f7
Cita recomendada
William Shakespeare, «William Shakspeare's sämmtliche Gedichte — Sonett XXXIV», Poetósfera, poetosfera.com/p/ws-de-william-shakspeare-s-sammtliche-gedichte-sonett--william-shakespeare-b437f7.html

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