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William Shakespeare · Barroco

William Shakspeare's sämmtliche Gedichte — Sonett XLI

alemán

Wenn Freiheit dich zu leichtem Fehl verführt,
Wenn aus dem Herzen dir mein Bild entschwindet:
Dir, da du jung und schön, Verzeih’n gebührt,
Da leicht Versuchung, dich, verfolgend, findet.
5Sanft bist du, leicht gewonnen darum schon,
Schön bist du, darum der Verführung Ziel;
Wenn Weiber werben, welcher Weibes Sohn
Wird streng versagen das, was ihr gefiel.
Und dennoch ach! bezwinge dich, mein Lieb,
10Die Schönheit überwinde und die Jugend,
Die dich verführen da, mit wildem Trieb,
Wo zwiefach du befleckest reine Tugend,
Die ihr’, indem sie Schönheit lockt zu dir,
Die deine, wenn du treulos würdest mir.

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Autor
William Shakespeare (1564–1616) · Wikidata Q692
Título
William Shakspeare's sämmtliche Gedichte — Sonett XLI
Lengua
alemán
Época
Barroco
Sala
La Biblioteca
Identificador
ws-de-william-shakspeare-s-sammtliche-gedichte-sonett--william-shakespeare-7fd93b
Cita recomendada
William Shakespeare, «William Shakspeare's sämmtliche Gedichte — Sonett XLI», Poetósfera, poetosfera.com/p/ws-de-william-shakspeare-s-sammtliche-gedichte-sonett--william-shakespeare-7fd93b.html

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