Du liegst sehr blaß in deinen weißen Kissen,
und deine matten Lippen sind zerbissen;
hattest du sehr viel Schmerz? —
„Ich weiß nicht mehr.“
Du siehst sehr träumerisch zur Zimmerdecke,
sieh nach dem Bettchen drüben in der Ecke:
liebst du dein Kindchen sehr? —
„Ich weiß noch nicht.“
Schriebst du zuweilen, wenn die Wehen kamen,
mit deinen irren Fingern meinen Namen
auf deine Bettdecke? —
„Du weißt es ja.“
Kannst du noch immer, ohne hinzudenken,
dein Kind und seinen Vater ruchlos kränken
und mit mir selig sein? —
„Weißt du das nicht?“