Fahlgrauer Himmel, von dem jede Farbe
bange verblich.
Weit—ein einziger lohroter Strich
wie eine brennende Geißelnarbe.
Irre Reflexe vergehn und erscheinen.
Und in der Luft
liegts wie ersterbender Rosenduft
und wie verhaltenes Weinen....
Poetósfera › La Biblioteca › Rainer Maria Rilke
Rainer Maria Rilke · Vanguardias / s. XX
alemán
Fahlgrauer Himmel, von dem jede Farbe
bange verblich.
Weit—ein einziger lohroter Strich
wie eine brennende Geißelnarbe.
Irre Reflexe vergehn und erscheinen.
Und in der Luft
liegts wie ersterbender Rosenduft
und wie verhaltenes Weinen....
ws-de-larenopfer-xiii--rainer-maria-rilke-189540Las obras de dominio público se reproducen íntegras, con atribución y en la ortografía de su impreso. ¿Ves una errata o conoces una fuente mejor? Escríbenos desde Sobre la casa.