Ich gebe mir die Ehre
Und sing' ein Liedel fein,
Ich bin ein großer Herre,
Die ganze =Welt= ist mein.
Der Landmann, der mag säen
Und ernten Korn und Lein;
Doch Feldesblühn und -wehen
Zur Maienzeit ist mein.
Die Karner mögen tauschen
Und nutzen Baum und Stein,
Doch Waldesgrün und -rauschen
Und Waldesruh ist mein.
Wie arm sind doch die Reichen,
Vom Herzensfrieden fern,
Oft Knechte sondergleichen
Sind diese hohen Herr'n.
Sie streiten sonder Labe
Mit Schwert um Land und Meer;
Ich zieh' mit meinem Stabe
Erobernd hinterher.
Wie lustig ist das Wandern,
Die Sorgen sind ja klein;
Die =schwere= Welt ist andern,
Die =schöne= Welt ist mein.