Tiefe Nacht und lange Schatten
Ueber Land und über Meer,
Auf Europa's sumpf'gen Matten
Tanzt das Irrlicht hin und her.
Kohlengluthen auf dem Heerde,
Gluthen in des Menschen Herz,
Der mit gleichgült'ger Geberde,
Schmiedet seiner Ketten Erz.
Finst're Nacht und lange Schatten,
Thrän'n und Blut auf jedem Steg,
Auf Europa's düstern Matten
Geht die Schlange ihren Weg.
Und es steigen aus den Tiefen,
Mit dem greisen Haupt und Haar,
Ungeheuer, die sonst schliefen,
Lautlos naht die Schreckensschaar.
Flammen zischen, Ströme brausen,
Tritt aus Deinem Ufer aus,
Meer, verwüste und mit Grausen,
Unsrer Erde grünes Haus! —