Ich weiß noch wohl die liebe Zeit,
In der ich mich genug erfreut.
Was waren das vor süße Tage?
Die Schläfe trugen Blum' und Glut
Und kannten weder Wunsch noch Plage,
Noch was den Greisen bange tut.
Mein Sorgen ging auf Lust und Scherz.
Mein Herz war Amaranthens Herz,
Wir zählten weder Kuß noch Stunden,
Tanz, Schauplatz, Gärten, Spiel und Wein
Und aller Vorteil der Gesunden
Nahm Blut und Geist mit Wollust ein.
Wie? Was erzähl' ich einen Traum?
Zum wenigsten gedenkt mich's kaum.
Mein Gott, wie ist die Zeit entronnen?
Was hast du, Herz, von aller Lust?
Dies, daß du Reu' und Leid gewonnen
Und missen und entbehren mußt.