Vor des Ewigen Angesichte
Klag' ich ihn, o Himmel, richte!
Ach, wie hab' ich ihn geliebt,
Während er den Tod mir gibt!
Möge ihm in dunkeln Tagen
Auch die grause Stunde schlagen!
Möge er in Qual sich winden,
Und kein Herz, kein treues, finden!
Mög' der Mensch zum Teufel werden,
Dem er hoffend sich auf Erden
Voll Vertraun zu eigen gibt!
— Ach, wie hab' ich ihn geliebt!
Ein Verworfner mög' er lungern
Auf der Heide und verhungern.
Welche Lust mir, wenn er schmachtet,
Glückverlassen, notumnachtet!
Und ich dürfte ihm begegnen,
Wie wollt' ich die Stunde segnen!
Ihn an meinem Herzen haben,
Ihn mit meinem Blute laben!
— Wärst du =meiner= Qual versunken,
Hättest =mein= Leid du getrunken,
Wüßtest du, was Hölle ist.
— Wollte dich so lange küssen,
Bis du wieder selig bist.