Laßt uns endlich heiter wandeln
durch die grillenvolle Welt!
Wenn wir unbekümmert handeln,
ist das Schwerste leicht bestellt.
Glück macht jede Seele fromm;
eil dich, Rahel! Lea, komm!
Saht ihr je die Lämmer streiten,
wen der Hirte lieber hab?
Also laßt die Zwistigkeiten,
zärtlich winkt mein Jakobsstab.
Seht, schon zieht der Mond herauf:
eil dich, Rahel! Lea, lauf!
Mach ich euch nicht glücklich Beide,
wenn auch meistenteils allein?
Schmachtend schimmern Wald und Weide:
wer wird heut die Einzige sein?
O, wie lieblich riecht der Klee;
eil dich, Rahel — Lea, geh — —