Wie aus dem Schilf die Wasserfee
tauchtest du zaudernd aus der Schaar
der Andern um uns zu mir her
mit deinem langen schwarzen Haar
und deinem grauen Augenpaar.
Und standest nun und sahst mich an
mit deinem blassen Übermut;
und deiner Fragen perlende Flut
und deiner Lippen springjunges Blut
lachte mich an, lachte mich an.
Nur in deinen Augen blieb so fern,
so fern wie auf des Weihers Grund
in schwimmender Nacht der schwanke Stern,
ein Zittern und Leuchten stehen; und
mir log dein Mund, dein kühler Mund.
Denn in unsern Träumen — o, ich weiß:
auch Du, auch Du — dann tauchen wir
Hand in Hand hinunter: stumm und heiß
sucht Mund den Mund: holen wir leis,
vom grauen Grund, den Stern vom Grund.