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Georg Trakl · Modernismo

Allerseelen — An Karl Hauer

alemán

Die Männlein, Weiblein, traurige Gesellen,
Sie streuen heute Blumen blau und rot
Auf ihre Grüfte, die sich zag erhellen.
Sie tun wie arme Puppen vor dem Tod.

O! wie sie hier voll Angst und Demut scheinen,
Wie Schatten hinter schwarzen Büschen stehn.
Im Herbstwind klagt der Ungebornen Weinen,
Auch sieht man Lichter in der Irre gehn.

Das Seufzen Liebender haucht in Gezweigen
Und dort verwest die Mutter mit dem Kind.
Unwirklich scheinet der Lebendigen Reigen
Und wunderlich zerstreut im Abendwind.

Ihr Leben ist so wirr, voll trüber Plagen.
Erbarm' dich Gott der Frauen Höll' und Qual,
Und dieser hoffnungslosen Todesklagen.
Einsame wandeln still im Sternensaal.

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Por su autor
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Dónde vive
La Biblioteca

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Expediente

Autor
Georg Trakl
Título
Allerseelen — An Karl Hauer
Lengua
alemán
Época
Modernismo
Sala
La Biblioteca
Identificador
ws-de-allerseelen-an-karl-hauer--georg-trakl-c77baf
Cita recomendada
Georg Trakl, «Allerseelen — An Karl Hauer», Poetósfera, poetosfera.com/p/ws-de-allerseelen-an-karl-hauer--georg-trakl-c77baf.html

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