Und so muß ich dich nun doch beschwören:
flieh, o flieh mich — mich!
Ich — o sieh mich: ich
weiß, ich will und würde dich betören,
und du darfst, du darfst mir nicht gehören.
Flieh auch Dich!
Kind mit deinen jetzt schon grauen Haaren,
sehr lieb klingt es: „wir“ —
sehr trüb klingt es mir.
Deine Sehnsucht zählt noch nicht nach Jahren,
aber Ich bin längst in mir erfahren
und in dir.
Alles will sich dir zu mir empören,
dir! Du freilich, sieh,
du glaubst heilig: nie!
Und ich weiß, es würde dich zerstören,
wenn wir diese Sehnsucht dann verlören.
Flieh mich! Flieh!