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Heinrich Heine · Romanticismo

Romanzen VIII

alemán

Die Heimführung

Ich geh nicht allein, mein feines Lieb,
Du mußt mit mir wandern
Nach der lieben, alten, schaurigen Klause,
In dem trüben, kalten, traurigen Hause,
Wo meine Mutter am Eingang kaurt
Und auf des Sohnes Heimkehr laurt.

"Laß ab von mir, du finstrer Mann!
Wer hat dich gerufen?
Dein Odem glüht, deine Hand ist Eis,
Dein Auge sprüht, deine Wang ist weiß; --
Ich aber will mich lustig freun
An Rosenduft und Sonnenschein."

Laß duften die Rosen, laß scheinen die Sonn,
Mein süßes Liebchen!
Wirf um den weiten, weißwallenden Schleier,
Und greif in die Saiten der schallenden Leier,
Und singe ein Hochzeitlied dabei;
Der Nachtwind pfeift die Melodei.

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Autor
Heinrich Heine (1797–1856) · Wikidata Q44403
Título
Romanzen VIII
Lengua
alemán
Época
Romanticismo
Fuente
Gutenberg #3498 Buch der Lieder
Sala
La Biblioteca
Identificador
romanzen-viii--heine
Cita recomendada
Heinrich Heine, «Romanzen VIII», Poetósfera, poetosfera.com/p/romanzen-viii--heine.html

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