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Heinrich Heine · Romanticismo

Lyrisches Intermezzo LVIII

alemán

Der Herbstwind rüttelt die Bäume,
Die Nacht ist feucht und kalt;
Gehüllt im grauen Mantel,
Reite ich einsam im Wald.

Und wie ich reite, so reiten
Mir die Gedanken voraus;
Sie tragen mich leicht und luftig
Nach meiner Liebsten Haus.

Die Hunde bellen, die Diener
Erscheinen mit Kerzengeflirr;
Die Wendeltreppe stürm ich
Hinauf mit Sporengeklirr.

Im leuchtenden Teppichgemache,
Da ist es so duftig und warm,
Da harret meiner die Holde --
Ich fliege in ihren Arm.

Es säuselt der Wind in den Blättern
Es spricht der Eichenbaum:
Was willst du, törichter Reiter,
Mit deinem törichten Traum?

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Autor
Heinrich Heine (1797–1856) · Wikidata Q44403
Título
Lyrisches Intermezzo LVIII
Lengua
alemán
Época
Romanticismo
Fuente
Gutenberg #3498 Buch der Lieder
Sala
La Biblioteca
Identificador
lyrisches-intermezzo-lviii--heine
Cita recomendada
Heinrich Heine, «Lyrisches Intermezzo LVIII», Poetósfera, poetosfera.com/p/lyrisches-intermezzo-lviii--heine.html

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